5 gefährliche Fehler bei Handläufen – und warum sie das Sturzrisiko erhöhen

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5 gefährliche Fehler bei Handläufen – und warum sie das Sturzrisiko erhöhen

Ein Handlauf soll Sicherheit geben.
Doch in der Praxis sehen wir immer wieder Lösungen, die das Gegenteil bewirken.

Gerade bei Menschen mit Pflegegrad kann ein falsch geplanter oder montierter Handlauf das Sturzrisiko sogar erhöhen.

Hier sind die 5 häufigsten und gefährlichsten Fehler bei Handläufen – und worauf es wirklich ankommt.


Fehler 1: Falsche Höhe des Handlaufs

Ein Handlauf ist zu hoch oder zu niedrig montiert.

Das Problem:

  • Der Arm kann nicht natürlich greifen

  • Die Schulter wird überlastet

  • Unsicheres Hochziehen entsteht

Menschen mit eingeschränkter Kraft oder Koordination brauchen eine individuell angepasste Höhe – nicht eine pauschale Standardlösung.

👉 Normhöhe ersetzt keine Analyse.


Fehler 2: Ungeeigneter Griffdurchmesser

Viele Handläufe sind:

  • zu dick

  • zu dünn

  • oder nicht vollständig umgreifbar

Gerade bei:

  • Arthritis

  • Parkinson

  • Muskelschwäche

ist der richtige Durchmesser entscheidend.

Ein falscher Griff führt zu:

  • Abrutschen

  • Verkrampfung

  • Kontrollverlust


Fehler 3:  Handlauf-Verläufe

Ein häufiger Montagefehler:
Der Handlauf endet genau dort, wo er am dringendsten gebraucht wird.

Typische Problemstellen:

  • am Treppenanfang

  • an Podesten

  • bei Richtungswechseln

Gerade beim Übergang entstehen die meisten Stürze.

👉 Ein sicherer Handlauf muss geplant werden.


Fehler 4: Falscher Wandabstand

Ist der Handlauf zu nah an der Wand,
kann die Hand nicht vollständig greifen.

Ist er zu weit entfernt:

  • entsteht Instabilität

  • die Belastung wirkt ungünstig

Für Menschen mit Pflegegrad ist der korrekte Wandabstand kein Detail –
sondern ein Sicherheitsfaktor.


Fehler 5: Montage ohne individuelle Risikoanalyse

Der größte Fehler ist nicht technisch –
sondern planerisch.

Ein Handlauf wird montiert:

  • ohne Analyse der Wohnsituation

  • ohne Betrachtung des Pflegegrads

  • ohne Berücksichtigung typischer Bewegungen

Das Ergebnis:

  • Ein normgerechter Handlauf

  • aber keine echte Sturzprävention


Warum Standard-Handläufe oft nicht ausreichen

Viele Lösungen orientieren sich an:

  • DIN-Vorgaben

  • Materialverfügbarkeit

  • optischen Gesichtspunkten

Doch Menschen mit Pflegegrad:

  • greifen anders

  • reagieren unkontrollierter

  • belasten Handläufe seitlich

Sicherheit entsteht nicht durch das Produkt –
sondern durch Planung.


Die Lösung: Sicherheit mit dem HANDLAUF ANTI-STURZ-Konzept

Das HANDLAUF ANTI-STURZ-Konzept setzt genau hier an.

Nicht der Handlauf steht im Mittelpunkt,
sondern die Vermeidung von Stürzen im Alltag.

Bestandteil des Konzepts:

  • Risiko-Analyse

  • individuelle Planung

  • Berücksichtigung des Pflegegrads

  • fachgerechte Umsetzung

  • Dokumentierte Sicherheitsfreigabe

👉 Ziel: Verantwortung übernehmen – nicht nur montieren.


Fazit: Ein Handlauf kann schützen – oder gefährden

Ein falsch geplanter Handlauf ist kein Detailproblem.
Er kann Unsicherheit verstärken und Stürze begünstigen.

Wer Verantwortung ernst nimmt,
sollte nicht nach Standard entscheiden.


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  • Risiken

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Ruhig. Klar. Verantwortlich.