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Handlauf auf Rezept: Voraussetzungen, Ablauf und was wirklich Sicherheit bringt

Ein Handlauf auf Rezept kann für Menschen mit Pflegegrad ein entscheidender Schritt zu mehr Sicherheit im Alltag sein.
Doch viele Angehörige stellen sich dieselben Fragen:

  • Wer stellt ein Rezept für einen Handlauf aus?

  • Reicht ein Standard-Handlauf aus?

  • Wer zahlt – Krankenkasse oder Pflegekasse?

Und vor allem:
Wie stelle ich sicher, dass der Handlauf wirklich vor Stürzen schützt?


Was bedeutet „Handlauf auf Rezept“?

Ein Handlauf auf Rezept bedeutet, dass ein Arzt die Notwendigkeit einer Unterstützung zur Sturzprävention bestätigt.
Das Rezept allein sorgt jedoch noch nicht automatisch für Sicherheit.

Denn:

  • Ärzte beurteilen medizinische Notwendigkeit

  • sie planen keine individuelle Wohnsituation

  • sie prüfen keine Alltagstauglichkeit

👉 Genau hier entstehen viele Fehlentscheidungen.


Wer kann ein Rezept für einen Handlauf ausstellen?

Ein Handlauf auf Rezept kann unter anderem ausgestellt werden von:

  • Hausärzten

  • Fachärzten (z. B. Orthopädie, Neurologie)

  • Klinikärzten nach Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalten

Wichtig:
Das Rezept ist eine Empfehlung, kein fertiger Lösungsplan.


Krankenkasse oder Pflegekasse – wer ist zuständig?

Das ist eine der häufigsten Fragen.

Krankenkasse

  • zuständig für klassische Hilfsmittel

  • Handläufe werden hier selten direkt übernommen

Pflegekasse

  • zuständig bei Pflegegrad

  • Förderung im Rahmen der
    wohnumfeldverbessernden Maßnahmen

  • Zuschuss bis zu 4.180 € pro Maßnahme

👉 In der Praxis läuft ein Handlauf auf Rezept fast immer über die Pflegekasse, nicht über die Krankenkasse.


Warum ein Standard-Handlauf oft nicht ausreicht

Viele Handläufe werden:

  • nach DIN-Norm

  • für gesunde Menschen

  • ohne Analyse der Bewegung

montiert.

Menschen mit Pflegegrad:

  • greifen anders

  • haben weniger Kraft

  • stützen sich seitlich ab

  • reagieren unkontrollierter

👉 Ein falscher Handlauf kann das Sturzrisiko sogar erhöhen.


Die Lösung: Handlauf auf Rezept mit dem ANTI-STURZ-Konzept

Ein Handlauf sollte nicht nur „förderfähig“ sein,
sondern wirklich Sicherheit schaffen.

Das ANTI-STURZ-Konzept wurde genau dafür entwickelt.

Nicht der Handlauf steht im Mittelpunkt –
sondern die Vermeidung von Stürzen im Alltag.


So funktioniert das ANTI-STURZ-Konzept bei einem Handlauf auf Rezept

1️⃣ Risiko-Analyse

Wir prüfen:

  • Wohnsituation

  • typische Sturzstellen

  • Bewegungsabläufe

  • Pflegegrad & Einschränkungen


2️⃣ Sicherheits-Planung

Wir planen:

  • Verlauf des Handlaufs

  • Höhe & Griffdurchmesser

  • Wandabstände

  • sichere Übergänge


3️⃣ Unterstützung bei Rezept & Pflegekasse

Wir helfen bei:

  • Einordnung des Rezepts

  • Abstimmung mit der Pflegekasse

  • sinnvoller Begründung der Maßnahme


4️⃣ Umsetzung & Verantwortung

Wir übernehmen:

  • fachgerechte Montage

  • Dokumentation

  • Sicherheitsfreigabe

👉 Verantwortung komplett aus einer Hand.


Für wen ist ein Handlauf auf Rezept sinnvoll?

✔ Menschen mit Pflegegrad
✔ Angehörige, die Verantwortung ernst nehmen
✔ Familien, die Stürze vermeiden möchten

✖ Schnelllösungen
✖ reine Preisvergleiche


Fazit: Handlauf auf Rezept – aber richtig

Ein Handlauf auf Rezept kann viel bewirken.
Doch echte Sicherheit entsteht erst durch:

  • individuelle Planung

  • Verständnis für Pflegegrad

  • Verantwortung für den Alltag

👉 ANTI-STURZ bedeutet:
Wir montieren nicht einfach –
wir verhindern Stürze.


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Sie sind unsicher, ob ein Handlauf sinnvoll ist
oder wie Sie richtig vorgehen sollen?

👉 In einer kostenlosen Sturz- & Rezept-Analyse klären wir das gemeinsam.
Ruhig. Verständlich. Verantwortungsvoll.